Die Vertrauensfrage

Warum lokal?
Weil Vertrauen keine Einstellung ist.

Jeder KI-Notetaker verspricht Datenschutz. Fast alle meinen damit eine Checkbox in den Einstellungen, während deine Gespräche weiter über fremde Server laufen. Diese Seite erklärt, warum wir Bygmind anders gebaut haben: Verarbeitung auf dem Gerät statt Versprechen in den AGB.

Vier Ereignisse,
ein Muster.

2020 Schrems II

Der EuGH kippt den US-Datentransfer.

Mit dem Schrems-II-Urteil (C-311/18, Juli 2020) erklärt der Europäische Gerichtshof das Privacy-Shield-Abkommen für ungültig. Seitdem steht jede Übertragung personenbezogener Daten an US-Cloud-Anbieter auf rechtlich wackligem Fundament. Gesprächsaufnahmen gehören zu den sensibelsten Daten überhaupt.

Seit 2025 Einwilligung

Sammelklagen wegen Mitschnitten ohne Zustimmung.

In den USA beschäftigen Sammelklagen gegen KI-Notetaker die Gerichte. Der wiederkehrende Vorwurf: Cloud-Dienste und Meeting-Bots zeichnen Gespräche auf, ohne dass alle Beteiligten zugestimmt haben. Wer solche Dienste einsetzt, trägt dieses Risiko mit.

Laufend KI-Training

Training auf Nutzergesprächen, per Datenschutzerklärung.

Mehrere Cloud-Dienste räumen sich in ihren Datenschutzerklärungen das Recht ein, Aufnahmen und Transkripte zum Training der eigenen KI-Modelle zu verwenden. Deine Kundengespräche werden damit Teil des Produkts eines fremden Unternehmens. Und die Richtlinie kann sich mit jedem Update ändern.

Jederzeit Abschaltung

Der Anbieter kann den Stecker ziehen.

Cloud-Dienste werden eingestellt, übernommen oder ziehen sich aus Märkten zurück, auch aus der EU. Wenn Geschäftsmodell oder Rechtslage sich ändern, verlierst du den Zugang. Deine Aufnahmen liegen dann auf Servern, die du nicht kontrollierst.

Das Muster: Solange Gespräche auf fremden Servern liegen, hängt dein Datenschutz an den Geschäftsentscheidungen, Gerichtsverfahren und Datenschutzerklärungen anderer. Egal wie seriös der Anbieter heute wirkt.

Feature-Toggle vs.
Struktur.

Der Feature-Toggle

„Wir trainieren nicht auf deinen Daten (sofern du widersprichst).“ Eine Checkbox, eine Richtlinie, ein Versprechen. Alles davon kann sich mit dem nächsten Policy-Update ändern. Die Daten sind trotzdem dort: auf Servern des Anbieters.

Die strukturelle Antwort

Die Verarbeitung findet auf deinem Gerät statt. Standardmäßig liegt dein Gespräch auf keinem Server, also kann dort auch nichts trainiert, verkauft oder geleakt werden. Das ist kein Versprechen, sondern Architektur. Und wo du Cloud willst, etwa Sync oder ein eigenes Modell, ist das deine aktive Entscheidung.

Was „on-device“ bei Bygmind
konkret heißt.

  • Transkription in 25 Sprachen läuft auf deinem Gerät, nicht auf unseren Servern. In der kostenlosen Version liegt bei uns gar nichts von dir.
  • Sprechererkennung und Stimm-ID werden lokal berechnet. Stimmprofile verlassen das Gerät nicht.
  • Die Zusammenfassung funktioniert mit einem lokalen Modell komplett offline. Du kannst es im Flugmodus nachprüfen.
  • Wenn du ein Cloud-Modell wie Claude oder GPT nutzen willst, tust du das bewusst, mit eigenem API-Key und nur für die Anfrage, die du stellst.
  • Sync ist Opt-in, kein Zwang: über die Bygmind Cloud oder deine eigene Nextcloud bzw. S3. Ohne Sync gibt es nicht mal einen Account.

DSGVO-Konformität ist bei diesem Ansatz kein Compliance-Projekt, sondern ein Nebeneffekt: Daten, die das Gerät nicht verlassen, werfen keine Übermittlungsfragen auf.

Überzeug dich selbst.
Im Flugmodus.

Lade Bygmind, schalte den Flugmodus ein und nimm auf. Transkription, Sprechererkennung und Zusammenfassung funktionieren trotzdem. Das ist der ganze Beweis.

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